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Die Klasse 3b erforschte das Wasserkraftwerk Wusstet ihr eigentlich, dass zwischen Strullendorf und Hirschaid ein Wasserkraftwerk liegt? Wir, die Klasse 3b, wanderten am 5.3.10 dorthin. Herr Pflaum wartete auf uns und begrüßte uns. An der Tür hing ein Schild mit einem Herzen, was bedeutet, dass man dieses Gebäude mit einem Herzschrittmacher nicht betreten darf. Im Gästezimmer zeigte Herr Pflaum uns an der Leinwand viele Schaubilder. Das Wasserkraftwerk wurde 1922 gebaut, also ist es 88 Jahre alt. Es erzeugt so viel Strom wie eine Million Radfahrer, die zwanzig km/h schnell fahren. Früher konnte man mit dem Strom des Wasserkraftwerks ganz Oberfranken versorgen. Heutzutage kann man damit nur noch ein kleines Dorf wie Strullendorf versorgen. Das liegt daran, dass jetzt mehr elektrische Geräte gebraucht werden. Früher arbeiteten 12 Personen im Kraftwerk, heute nur noch eine Person und ein Computer. Der Computer ersetzt die anderen 11 Menschen von früher. Was kann man mit einer Kilowattstunde Strom alles anfangen? Man kann z.B. 7 Stunden fernsehen, einmal für vier Personen kochen oder sich 2 Jahre lang täglich rasieren. Eine kWh kostet etwa 25 Cent. Nun durften wir das Kraftwerk besichtigen. Ein Rechen hält den groben Dreck auf. Das Wasser fällt aus 10 Metern Höhe auf die Turbinen. Es gibt drei Turbinen und drei Generatoren, die den Strom erzeugen. Die Generatoren drehten sich zweihundertachtzig km/h schnell, und es war laut. Herr Pflaum erklärte: Wenn sich eine Turbine eine Stunde lang dreht, kann sie eine Familie ein Jahr lang versorgen. Danach gingen wir in den Besprechungsraum und bekamen Wurstbrötchen und Getränke. Herr Pflaum hatte einen kleinen Generator. Damit konnten wir selber Strom erzeugen und bekamen leichte Stromschläge. Zum Schluss sind wir mit dem Bus wieder in die Schule gefahren.
Der Ausflug hat uns sehr gut gefallen und besonders die Stromschläge haben uns viel Spaß gemacht. Danke, Herr Pflaum!
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